Mein April 2018: von Überforderung und der Schwierigkeit, die eigenen Grenzen zu akzeptieren


Mein perfektionistisches Gehirn stört sich sehr daran, dass auf den Monatsrückblick für den März nun gleich der für den April folgen soll. So sehr, dass ich diesen Post schon seit ein paar Tagen vor mir herschiebe, in der Hoffnung, dass mir doch spontan noch etwas einfällt, was ich dazwischen schieben könnte. Aber gerade habe ich eine kurze Phase, in der der Perfektionismus die Klappe hält, und diesen nutze ich und poste diesen Eintrag einfach. So!


Ich habe einen ganzen Monat gebraucht, um im neuen Semester anzukommen, zu sehen, wie viel Energie mir abends noch bleibt, und welche Arbeitsabläufe für mich passend sind. In dieser Zeit der Eingewöhnung hatte ich mit  Energie- und Antriebslosigkeit zu kämpfen, mit selbstauferlegtem Leistungsdruck und daraus resultierender Überforderung und Angst und mit einer Leere in meinem Kopf bezüglicher irgendwelcher Ideen oder Pläne, die nichts mit meinen Aufgaben für die Uni zu tun hatten. 

Das ist auch der Grund, warum den ganzen Monat kein neuer Beitrag erschien: zwar habe ich eine lange Liste mit Ideen, aber für keine davon fand ich die richtigen Worte. Allein der Gedanke daran hat mich bereits gestresst, und ganz ehrlich, abends nach der Uni war ich sogar für Netflix zu müde. 

All die neuen Eindrücke, die vollen Busse und Bahnen - noch immer fällt es mir sehr schwer, diese Empfindlichkeit, die ich gegenüber so etwas empfinde, anzunehmen. Zu sehr erscheint es mir als Schwäche, als etwas, was mich einschränkt: ich habe oft das Gefühl, dass mich allein die Fahrt zur Uni oder Arbeit so viel Energie kostet wie andere ein 8-Stunden-Arbeitstag. 

Selbstakzeptanz insbesondere in dieser Hinsicht bleibt auch weiterhin eine Aufgabe. Aber in den letzten Tagen hatte ich das Gefühl, dass meine Kreativität sich langsam erholt hat und langsam, in kleinen Schritten, zu mir zurückkehrt. Es besteht also die Hoffnung, dass es im Mai hier wieder etwas zu lesen geben wird!

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