Mein Februar 2018


Der Februar war ein guter Monat! Und ich freue mich sehr, dies so aussprechen zu können, fast ohne es zu hinterfragen und zu bezweifeln (komplett möchte die Negativstimme in meinem Kopf einfach nicht die Klappe halten).

In der ersten Monatswoche standen zwar noch die Klausuren an, aber ab der zweiten Woche hatte ich keine Vorlesungen mehr - und obwohl ich meine Studienfächer liebe, fällt mir jetzt im Nachhinein auf, wie viel an Lebensqualität ich dadurch dazugewonnen habe. Bis Anfang April muss ich jetzt nur 15 Stunden in der Woche arbeiten und kann mich die restliche Zeit um mich selbst, meinen Freund und meine Freundinnen, meine Kreativität und vieles mehr kümmern, was im Laufe des Semesters zu kurz gekommen ist.

In der zweiten Woche habe ich mir auch von der Arbeit freigenommen und hatte ein paar Tage Besuch von meiner ältesten und besten Freundin Sarah, die ich, seit wir in verschiedenen Städten wohnen, leider viel zu selten sehe. Aber vielleicht gerade deshalb waren diese Tage wie ein Balsam für die Seele, und irgendwie wie eine kurze Zeitreise in die Zeit vor der Depression. Angefüllt mit Hoffnung und Liebe und Leichtigkeit. 

Die restlichen Tage dieser freien Woche habe ich allein verbracht, weil mein Freund zuerst zu Besuch bei seinen Eltern und dann bei Freunden in Österreich war. Und auch das hat mir sehr gut getan. Ich habe die Wohnung aufgeräumt, ein paar Sachen aussortiert und ein paar Möbel umgestellt, konnte völlig frei bestimmen, was ich wann tun wollte (zum Beispiel relativ früh morgens einen Ausflug auf den Stadtberg machen oder am späten Abend Bananenbrot backen) und habe vor allem die Ruhe genossen. Mein Freund ist ein Mensch, der immer irgendein Hintergrundgeräusch braucht: entweder spielt er Videospiele oder schaut Serien, und selbst wenn er lernt oder kocht oder Auto fährt, hat er immer Musik laufen. Das ist ja auch völlig okay, aber erst, als diese Geräuschkulisse nicht mehr da war, habe ich gemerkt, wie sehr ich einfache Stille vermisst habe.

Na toll - erst jetzt fällt mir auf, dass ich gar nicht alles nachgezeichnet und außerdem vergessen habe, die Bleistiftlinien wegzuradieren..aber naja, was soll's. #authentic
Auch auf dem Blog ist im letzten Monat einiges geschehen. Er hat einen neuen Namen, ein neues Design, ein bisschen mehr Organisation (hoffentlich) und neues Leben bekommen. Der Name Seelengrün zusammen mit dem Design fühlt sich so gut an und inspiriert mich so sehr: ich habe schon eine ewig lange Liste mit Ideen für Blogposts und hoffe, dass ich im kommenden und letzten Monat meiner Semesterferien davon einige schon schreiben kann. Klar ist das Design jetzt immer noch nicht total professionell, und ich bin auch immer noch bei Blogspot als der "Anfänger-Plattform" geblieben, aber irgendwie habe ich noch Hemmungen, Geld für ein professionelles Design mit Logo und allem drum und dran sowie einen eigenen Webhost auszugeben, solange das Projekt Blog noch so jung ist. Denn ich kenne mich: noch bin ich in der gefährlichen Phase, in der ich jederzeit aufgeben könnte! Und außerdem will ich ja Geld sparen für mein mögliches Auslandssemester in Schweden (Skandinavien ist so schön! Aber SO TEUER!).

Jetzt habe ich glaube ich alles erzählt! Ich hoffe, euer Februar war wunderbar und euer März wird sogar noch ein bisschen besser.

Bis bald!

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